SG TV Hörde/VC Schwerte marschiert durch die Landesliga
Geschrieben von: Klaus Wilke Dienstag, 09. März 2010 um 13:08
Damen-Landesliga
VV Humann Essen 2 – SG TV Hörde/VC Schwerte 1:3 (25:23, 23:25, 18:25, 16:25)
Die erst in diesem Jahr aufgestiegene Spielgemeinschaft marschierte eindrucksvoll durch die Landesliga und machte am letzten Spieltag ihr Meisterstück. "Die ersten zwei Sätze haben mich Nerven und graue Haare gekostet", berichtete Meistertrainer Thomas Misikowski von einem holprigen Start. Nachdem der auf einen Ausrutscher der SG lauernde Verfolger TB Höntrop vorher sein Spiel glatt mit 3:0 gewonnen hatte, lähmte der Siegdruck Beine und Arme der Hörder und Schwerter Mädchen. In der Startsechs konnte nur Maren Lamschik überzeugen, die ihre verunsicherten Mitspielerinnen nach dummen Fehlern moralisch wieder aufrüsten musste und selbst mit einer exzellenten Leistung die Richtung vorgab. Mit der Einwechslung von Theresa Baldauf für Lena Sauerländer, Julia Wilkes für Annika Bauer und Marie Lena Hanxleden für Lara Roumeliotis kehrten Spielfreude, Aggressivität und Sicherheit zurück. Mit einem Durchschnittsalter von nur 16 Jahren wird der frisch gekürte Meister das mit Abstand jüngste Team in der Verbandsliga stellen.
SG TVH/VCS: Theresa Baldauf, Marie Lena Hanxleden, Lena Klecha, Maren Lamschik, Alisha Ossowski, Lara Roumeliotis, Lena Sauerländer, Kira Schäfer, Paulina Siebel, Julia Wilkes
Verbandsliga
TV Hörde 2 – SG EVC Massen/Königsborner SV 3:1 (25:18, 25:19, 25:27, 25:18)
Vor Spielbeginn präsentierten sich die Hörder noch stolz mit nagelneuen T-Shirts "Oberliga-Aufsteiger 2010". Nach dem 14. Saisonerfolg und dem freiwilligen Verzicht auf die Oberliga hatten die Einspiel-Shirts dann nur noch einen symbolischen Wert. "Den Meistertitel kann uns keiner mehr nehmen", meinte Hördes stolzer Kapitän Jörg Hartwig. Beim deutlichen Erfolg über den neuen Relegationsteilnehmer SG Massen/ Siegen, der Tabellenzweite TuS Iserlohn ist direkt in die Oberliga aufgestiegen, konnten die Hörder noch einmal ihren Ausnahmestatus eindrucksvoll bestätigen.Beim Saisonausklang konnte die neue Trainerin Katja Verlage bei ihrem Debüt als Coach aus dem Vollen schöpfen. In der Sporthalle Hörde und bei der anschließenden Meisterfeier mit Gyros, Tsatsiki und Ouzo war der komplette Kader vertreten.
TVH 2: Bäker, Hartwig, Henke, Jeschke, Kirchhof, Klawikowski, Palnau, Rack, Ramge, Staß, Werth, Wörmann
TSC Eintracht kehrt in die Verbandsliga zurück
Geschrieben von: Klaus Wilke Dienstag, 09. März 2010 um 10:16
Landesliga
CVJM Siegen-Rinsdorf – TSC Eintracht Dortmund 1:3 (25:20, 18:25, 16:25, 25:27)
In einem spannenden Spiel gegen die zuvor punktgleiche Mannschaft aus Siegen setzten sich die Spieler des TSC Eintracht Dortmund mit 3:1 Sätzen durch und sicherte sich somit die Meisterschaft in der Landesliga 5 und sicherte sich somit die Berechtigung zum direkten Wiederaufstieg in die Verbandsliga. Dies wurde nur möglich durch die unerwartete Niederlage des Tabellenführers CVJM Siegen gegen den TV Dresselndorf.Der erste Satz blieb lange hart umkämpft und nach Punkten weitgehend ausgeglichen. Erst nach der Auszeit der Siegener Mannschaft beim Stand von 19:19 setzte sich die Heimmannschaft bis auf 23:19 ab und gewann letztlich diesen Durchgang. Mit veränderter Mannschaftsaufstellung startete der TSC in Satz 2 und wurde nun deutlich stärker. Neben der sportlichen Leistung stimmte nun auch wieder die Stimmung auf dem Feld und nach dem 25:18 für die Dortmunder Truppe gab es im dritten Satz ein ebenso deutliches 25:16. Im vierten und letztendlich finalen Durchgang erwischte der CVJM den besseren Start und führte bei der ersten Dortmunder Auszeit mit vier Punkten Vorsprung. „Anders als in manchen Spielen dieser Saison sind wir aber zurückgekommen und haben auch nach kurzen Angabenserien des Gegners nicht die Köpfe hängen lassen!“ resümierte der Trainer der Eintracht. Sogar eine 23:20-Führung des Gegners konnte die Eintrachtler an diesem Tag nicht aus dem Konzept bringen und so stand am Ende ein hart erkämpfter aber durchaus verdienter 3:1-Erfolg, der entsprechend bejubelt wurde. Einen sehr großen Teil zum Erfolg trug die herausragende Arbeit aller Dortmunder Akteure in der Verteidigung des eigenen Feldes bei, was sogar der Gegner nach dem Spiel anerkennend bemerkte: „Es war wirklich unglaublich, was ihr heute in der Abwehr geholt habt, obwohl wir nicht schlecht angegriffen haben!“. Deutlich wurde auch, dass eigene starke Angaben enorm wichtig für eine positive Spielgestaltung sind.
TSC: Rabe, Gollnow, Hinkamp, Eicher, Sietz, Lang, Zühlke, Austrup, Maxeiner, Morton Gez. Dominik Eicher
Hördes Zweite verzichtet auf Oberligaaufstieg
Geschrieben von: Klaus Wilke Sonntag, 07. März 2010 um 15:41
Oberliga
TV Hörde – VC Minden 2:3 (26:28, 25:21, 26:24, 22:25, 11:15)
Mit der sechsten Fünfsatzniederlage beendeten die Hörder eine insgesamt unbefriedigende Saison. Nach einer unglaublichen Verletzungsmisere kamen die Hörder in der Rückrunde nie über das Mittelmaß hinaus. Rang Fünf in der Abschluss-Tabelle mit 16:20 Punkten, aber punktgleich mit dem Relegationsteilnehmer SSV Hamm, sollte der sportlichen Leitung deutlich machen, dass die Mannschaft selten über die volle Distanz das Niveau halten konnte. "Das ist für eine junge Mannschaft völlig normal", warnt Altmeister Wolfgang Goeke vor zu hohen Erwartungen. Bei den Gästen aus Ostwestfalen, die sich mit dem verdienten Sieg den Klassenerhalt sicherten,überragten die beiden kleinen, aber sprunggewaltigen Außenangreifer, die regelmäßig den schlecht postierten Hörder Block anschlugen."Unser Block war löchrig wie ein Schweizer Käse und hatte zudem ein mieses Timing", nannte Trainer Burkhard Schütte den Hauptgrund für die Niederlage.Obwohl der TVH-Coach bis auf Spielmacher Moritz Peters auf allen Positionen wechselte, konnten die Lücken nicht geschlossen werden. Eine wichtige Nachricht lieferte bereits im Vorfeld die Hörder Zweitvertretung, die zuvor souverän die Meisterschaft in der Verbandsliga gewonnen hatte, und nach einem einstimmigen Beschluss auf den Aufstieg in die Oberliga verzichtet. "Das war eine von Weitblick geprägte kluge Entscheidung, die der Vorstand in geeigneter Form würdigen wird", versprach TVH-Geschäftsführer Klaus Wilke die Einladung zu einer gemeinsamen Meisterfeier. Derweil präsentierte die Zweite ihre neue Trainerin für die kommende Saison. Die 32-Jährige angehende Diplomingenieurin Katja Verlage, die bereits in Münster eine Männer-Mannschaft trainiert hat, wird ab sofort das Training übernehmen.
TVH: Bruns, Frosting, Child, Lichtenberger, Karkoszka, Ochs, Peters, Nill, Kjer,Stegemann, Haderer, Schroer

