TV Hörde mit bisher 6 Mannschaften bei WVJ-Meisterschaften

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Geschrieben von: Klaus Wilke Donnerstag, 11. März 2010 um 17:44

Seit Jahrzehnten zählt der TV Hörde bei der Volleyballjugend zu den erfolgreichsten Vereinen im Westdeutschen Volleyball-Verband. Hörder Volleyball-Talente stehen bei Westdeutschen Meisterschaften regelmäßig auf dem Treppchen. Die Hörder stellen mit 13 Mädchen- und 10 Jungen-Mannschaften das mit Abstand größte Teilnehmerfeld  im Volleyballkreis Dortmund und spielen als einziger WVV-Verein bei den Jungen und Mädchen mit der U20, U18 und U16 in der NRW-Liga. Am kommenden Wochenende (13./14. März 2010) startet der TVH mit der männlichen U20 und der weiblichen U16 bei den Westdeutschen Meisterschaften. Eine Woche später stehen bei der U18 und U14 weitere 4 Mannschaften aus dem Dortmunder Süden auf der Startliste. 

Die von Christian Bäker trainierten A-Jungen, fast identisch mit der in die Landesliga aufgestiegenen 3. Herren-Mannschaft hat als 7. der NRW-Liga den direkten Sprung zur WVJ-Meisterschaft zwar verpasst, sich aber anschließend mit glatten Siegen gegen TVE Greven, Post Telekom SV Bielefeld und Bayer Leverkusen das Ticket gesichert. In Datteln gelten die Hörder als krasser Außenseiter, zumal der Vorrundengegner USC Münster mit mehreren Auswahlspielern antreten wird. "Wir halten es mit dem olympischen Gedanken", erwartet Betreuer Jochen Peters eher einen Rang in der unteren Hälfte. 

Bei der weiblichen U16 (Foto) wird der TV Hörde seinen Titel wohl kaum verteidigen können, weil die Schützlinge von Meistertrainer Thomas Misikowski bei der U18 starten und da wieder zum Favoritenkreis zählen. Die von Ralf Barabasch trainierten Mädchen gelten als Kandidat für die Plätze fünf bis acht. Die Hörderinnen konnten als 6. der NRW-Liga mit den Favoriten mithalten  und sich nachträglich mit glatten Siegen gegen TV Jahn Königshardt, TuB Bocholt und SV BW Aasee für die Titelkämpfe qualifizieren. Barabasch, der auf dem Kreisjugendtag aus beruflichen Gründen nicht mehr als Vorsitzender der Dortmunder Volleyballjugend kandidieren wird, kann im Kader mit Kira Schäfer und Julia Wilkes Talente aufbieten, die gerade mit den ersten TVH-Damen den Aufstieg in die Verbandsliga gefeiert haben.   

 

SG TV Hörde/VC Schwerte marschiert durch die Landesliga

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Geschrieben von: Klaus Wilke Dienstag, 09. März 2010 um 13:08

Damen-Landesliga
VV Humann Essen 2 – SG TV Hörde/VC Schwerte 1:3 (25:23, 23:25, 18:25, 16:25)

Die erst in diesem Jahr aufgestiegene Spielgemeinschaft marschierte eindrucksvoll durch die Landesliga und machte am letzten Spieltag ihr Meisterstück. "Die ersten zwei Sätze haben mich Nerven und graue Haare gekostet", berichtete Meistertrainer Thomas Misikowski von einem holprigen Start. Nachdem der auf einen Ausrutscher der SG lauernde Verfolger TB Höntrop vorher sein Spiel glatt mit 3:0 gewonnen hatte, lähmte der Siegdruck Beine und Arme der Hörder und Schwerter Mädchen. In der Startsechs konnte nur Maren Lamschik überzeugen, die ihre verunsicherten Mitspielerinnen nach dummen Fehlern moralisch wieder aufrüsten musste und selbst mit einer exzellenten Leistung die Richtung vorgab. Mit der Einwechslung von Theresa Baldauf für Lena Sauerländer, Julia Wilkes für Annika Bauer und Marie Lena Hanxleden für Lara Roumeliotis kehrten Spielfreude, Aggressivität und Sicherheit zurück. Mit einem Durchschnittsalter von nur 16 Jahren wird der frisch gekürte Meister das mit Abstand jüngste Team in der Verbandsliga stellen. 

SG TVH/VCS: Theresa Baldauf, Marie Lena Hanxleden, Lena Klecha, Maren Lamschik, Alisha Ossowski, Lara Roumeliotis, Lena Sauerländer, Kira Schäfer, Paulina Siebel, Julia Wilkes 

Verbandsliga
TV Hörde 2 – SG EVC Massen/Königsborner SV 3:1 (25:18, 25:19, 25:27, 25:18)

Vor Spielbeginn präsentierten sich die Hörder noch stolz mit nagelneuen T-Shirts "Oberliga-Aufsteiger 2010". Nach dem 14. Saisonerfolg und dem freiwilligen Verzicht auf die Oberliga hatten die Einspiel-Shirts dann nur noch einen symbolischen Wert. "Den Meistertitel kann uns keiner mehr nehmen", meinte Hördes stolzer Kapitän Jörg Hartwig. Beim deutlichen Erfolg über den neuen Relegationsteilnehmer SG Massen/ Siegen, der Tabellenzweite TuS Iserlohn ist direkt in die Oberliga aufgestiegen, konnten die Hörder noch einmal ihren Ausnahmestatus eindrucksvoll bestätigen.
Beim Saisonausklang konnte die neue Trainerin Katja Verlage bei ihrem Debüt als Coach aus dem Vollen schöpfen. In der Sporthalle Hörde und bei der anschließenden Meisterfeier mit Gyros, Tsatsiki und Ouzo war der komplette Kader vertreten. 

TVH 2:  Bäker,  Hartwig,  Henke, Jeschke,  Kirchhof,  Klawikowski,  Palnau,  Rack, Ramge, Staß,  Werth, Wörmann

 

TSC Eintracht kehrt in die Verbandsliga zurück

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Geschrieben von: Klaus Wilke Dienstag, 09. März 2010 um 10:16

Landesliga
CVJM Siegen-Rinsdorf – TSC Eintracht Dortmund 1:3 (25:20, 18:25, 16:25, 25:27)
 

In einem spannenden Spiel gegen die zuvor punktgleiche Mannschaft aus Siegen setzten sich die Spieler des TSC Eintracht Dortmund mit 3:1 Sätzen durch und sicherte sich somit die Meisterschaft in der Landesliga 5 und sicherte sich somit die Berechtigung zum direkten Wiederaufstieg in die Verbandsliga. Dies wurde nur möglich durch die unerwartete Niederlage des Tabellenführers CVJM Siegen gegen den TV Dresselndorf.Der erste Satz blieb lange hart umkämpft und nach Punkten weitgehend ausgeglichen. Erst nach der Auszeit der Siegener Mannschaft beim Stand von 19:19 setzte sich die Heimmannschaft bis auf 23:19 ab und gewann letztlich diesen Durchgang. Mit veränderter Mannschaftsaufstellung startete der TSC in Satz 2 und wurde nun deutlich stärker. Neben der sportlichen Leistung stimmte nun auch wieder die Stimmung auf dem Feld und nach dem 25:18 für die Dortmunder Truppe gab es im dritten Satz ein ebenso deutliches  25:16. Im vierten und letztendlich finalen Durchgang erwischte der CVJM den besseren Start und führte bei der ersten Dortmunder Auszeit mit vier Punkten Vorsprung. „Anders als in manchen Spielen dieser Saison sind wir aber zurückgekommen und haben auch nach kurzen Angabenserien des Gegners nicht die Köpfe hängen lassen!“ resümierte der Trainer der Eintracht. Sogar eine 23:20-Führung des Gegners konnte die Eintrachtler an diesem Tag nicht aus dem Konzept bringen und so stand am Ende ein hart erkämpfter aber durchaus verdienter 3:1-Erfolg, der entsprechend bejubelt wurde. Einen sehr großen Teil zum Erfolg trug die herausragende Arbeit aller Dortmunder Akteure in der Verteidigung des eigenen Feldes bei, was sogar der Gegner nach dem Spiel anerkennend bemerkte: „Es war wirklich unglaublich, was ihr heute in der Abwehr geholt habt, obwohl wir nicht schlecht angegriffen haben!“. Deutlich wurde auch, dass eigene starke Angaben enorm wichtig für eine positive Spielgestaltung sind.  

TSC:  Rabe, Gollnow, Hinkamp, Eicher, Sietz, Lang, Zühlke, Austrup, Maxeiner, Morton Gez. Dominik Eicher